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BUCHARA







 
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ARK
   
SHAKHRISTAN
 
         
 
Das heutige Buchara stellt eine märchenhafte Einheit von Architekturdenkmälern aus verschiedenen Epochen dar, die aus der Zeit vom 5. Jahrhundert vor Christus bis Zum heutigen Tage stammen.

Die Zitadelle „Ark“ ist das Zentrum Bucharas. Ihre mächtigen Festungsmauern erinnern an zahlreiche Belagerungen und Schlachten ´.
Seit dem Altertum dient die Zitadelle als Regierungssitz der Herrscher von Buchara.
 
Hier befanden sich der Regierungs- und Verwaltungssitz, der Münzhof, Kasernen, Vorratshäuser, Empfangschallen, die zahlreiche Gesandte und Gäste aus vielen Ländern beehrt haben. In der Zitadelle gab es auch eine Mosche für die Herrscher.

Es gab auch Verliese, die noch heute die Besucher der Zitadelle vor Furcht erzittern lassen.
 
Und innerhalb der Festungsmauer entstand die eigentliche Stadt, genannt „Schachristan“. Buchara war eine wichtige Stadt an der berühmten Seidenstrasse. Um die Stadt herum (diesen äußeren Teil nennt man „Rabad“) siedelten sich viele Händler und Handwerksbetriebe an. Kaufleute aus Ost und West fanden genügend Platz in über 60 Karawansereien.
Buchara existiert seit mehr als 2500 Jahren. Im Altertum gehörte die Oase Buchara zum so genannten „Sogder Reich“ in Zentralasien, das im Laufe der Zeit unter anderem durch Alexander den Großen, Dschingis Khan und Amir Timur (der im Westen unter dem Namen Tamerlan besser bekannt ist) erobert wurde.
 
Buchara ist ein geheiligter Ort, an dem viele große Gelehrte, Philosophen, Dichter und andere unübertroffene Meister gelebt und gewirkt haben. Bereits vor 1000 Jahren war Buchara eines der großen Kultur- und Wissenschaftszentren der bekannten Welt. Nicht weit von Buchara wurde der berühmte Gelehrte Abu Ali ibn Sina geboren und ausgebildet, der in Europa unter dem Namen Avicenna bekannt ist.
 


 
POI-KALON
   
ČOR BAKR
 
         
 
Mit dem Auftauchen des Islams im 7. Jahrhundert begann auch die Errichtung kultischer Gebäude.
Unter diesen finden sich der monumentale architektonische Komplex der Moschee und des Minaretts Kaljan und die Madrasa Miri-Arab. Alle zusammen bilden den Komplex Poi-Kaljan, was „zu Füßen des Allmächtigen“ bedeutet.
Das Minarett Kaljan wurde zu Anfang des 12. Jahrhunderts erbaut. Es ist 46,5 m hoch und sein mächtiger Turm verjüngt sich nach oben von 9 auf 6 Meter Durchmesser. Erstaunlicherweise benötigte dieser Turm in seiner ganzen 800-jährigen Geschichte nicht eine einzige Reparatur.

Der offene Platz im oberen Teil des Minaretts, von dem de Muezzin die Gläubigen zum Gebet ruft, wurde auch als Wachturm genutzt.
 
Überlieferungen warf man auch Verbrecher zur Strafe von diesem Turm hinunter. Von diesen Minarett aus, dem höchsten Punkt der Stadt, kann man das ganze alte Buchara sehen.

Die Madrasa Miri-Arab war eine der größten unter den 180 großen und kleinen Madrasan des alten Buchara.
Die Moschee Kaljan wurde im 15. Jahrhundert errichtet. Sie gilt als eine der ältesten Moscheen des Landes und ist die zweitgrößte nach Bibi-Chanim in Samarkand. In ihr konnten mehr als 10.000 Menschen beten. Der viereckige Innenhof wird von allen Seiten von Galerien eingerahmt, die 288 Kuppeln aufweisen. Heute ist der Komplex Poi-Kaljan einer der meist besuchtesten Orte Bucharas.
 
Wie im ganzen „Sogdenreich“ wurden auch in Buchara im 16./17. keine Mausoleen erbaut Statt Mausoleen wurden Friedhöfe für die muslimischen geistlichen Führer und die Mitglieder ihrer Familien angelegt. Eine dieser Familiengruften ist die Gruft der Džujbarer Scheiche, die mit der Beisetzung des berühmten Sufilehrers Islam Džujbari ihre Bestimmung bekam. Es handelt sich um
„Čor Bakr“, die im 16. Jh. Unweit Bucharas erbaut wurde. Die interessante Anlage besteht aus 3 traditionellen muslimischen Bauten: Moschee, Chonako (Pilgerherberge) und Chudžry (Mönchszellen).
 
In Buchara glaubt man bis heute, dass der Pilgerbesuch von vier heiligen Stätten, in deren Namen „Bakr“ vorkommt, an einem einzigen Tag jeden beliebigen Wunsch in Erfüllung gehen lassen kann. Obwohl in der Gruft „Čor Bakr“ nur ein Mitglied aus der Familie der Džujbarer Lehrer begraben ist, bedeutet der Name der Gruft übersetzt „Die Vier aus Bakr“. Deswegen ist die Gruft „Čor Bakr“ heutzutage so ein populäres muslimisches Pilgerziel.

Viele Generationen erbauten und verschönerten die Gruft. Einer der wichtigsten Baumeister war der Urenkel des Bucharaer Sufilehrers Islam Džujbari.
 

   
DIE GRABSTÄTTE DES BACHAUDDIN NAKŠBANDI
 
   
     
  Buchara ist neben anderen Städten auch die Heimat großer Sufis. Zu diesen zählt z.B. Bachauddin Nakšbandi, ein Sufi-Meister und Lehrer, der auf der ganzen Welt verehrt wird. Er war der geistliche Erzieher und Berater von Ami Timur, der im 12. Jh. den Nakšbandi-Orden gründete. Das Mausoleum von Bachauddin Nakšbandi ist bis heute Pilgerstätte für Tausende Gläubiger.   Nakšbandi selbst war ein guter Gravierer und Weber, der Gold in Stoffe einwirkte. Seine Devise war: „die Hände sind für die Arbeit, das Herz ist für die Gottesliebe“. Er war ein Gegner des Eremitendaseins und der demonstrativen Enthaltsamkeit. Aber die Verehrung Allahs nur um irdischen Reichtums willen, verbot er seinen Schülern ebenso.  
 

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